Einrichtung zur Entwicklung von Kleinstbildern

Publication number:DE835992 Publication date:1952-04-07 Inventor:STEINECK DR RUDOLF Applicant:RUDOLF STEINECK DR Classification: - international:G03D13/02; G03D13/04; G03D13/02; - european: G03D13/02; G03D13/04C Application number:DE1948P009277 19481002 Priority number(s):DE1948P009277 19481002

Mosaic

Original document


Description of DE835992


Einrichtung zur Entwicklung von Kleinstbildern Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung geht von einem Verfahren aus, bei dem zur Erzielung eine: sparsamen Verbrauches von pliotngraphischen Filmen aus einem Filmband gewisser Breite kreis- fi3rniigc# Scheiben ausgestanzt und jede derselben derart lreiiclitet wird. (lass auf ihr mehrere vorzugs- wcise auf einem konzentrischen Kreis angeordnete, insbesondere kreisförmige Bilder entstellen.

Für die Entwicklung derartiger Filme bestehen keiu.erlei geeignete Vorrichtungen. Hinzu kommt die Schwierigkeit, derartige Filme einwandfrei zu entwickeln, da sich bei derartig kleinen Negativen die Korngrösse unangenehm auswirken kann und eventuelle, beim Entwickeln entstandene Bläschen atif dem Negativ dasselbe restlos unbrauchbar machen.

1)cr l:iiiHiif.1 der Korngrösse lässt sich dadurch verniin.dern. (1a13 man als Film einen solchen mit ger#'.u@@cr I:ml@tirncilichkeit und als Optik der attf- nehmenden Kamera eine solche geringer Brennweite und höchster Lichtstärke verwendet. Die Bläschen- bildung lässt sich dadurch vermeiden, dass man den Film bzw. die Filme vor dem üblichen Enrivick- luirgsvorgang in einer wässrigen Alkohollösung spült. Hier genügt eine kurze Einwirkungsdauer. Gweckmällig wird eine 5 bis ioo/oige Lösung von Propylalkohol, insbesondere Isopropylalkohol und Wasser, verwendet.

Dieses 'Vorspülen der Filme erfolgt in dem gleichen Behälter, in .dien der Entwicklungsvorgang durchgeführt wird. Nachstehend werden zwei Aus führungsbeispiele derartiger, für .die Entwicklung von Kleinstbildnegativen besonders geeigneter Ent- wicklungsdosen gemäss der Erfindung beschrieben. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wind davon ausgegangen, dass es notwendig ist, eine grössere :\nzahl von Filmscheiben in einem Arbeitsgang be handeln zu können, andererseits aber auch die Ein- Satzzeit für die Filme in die52,</B> dasselbe in Ansicht und Fig. 5 b einen Schnitt in Richtung C-D; Fig. 6 veranschaulicht einen Schnitt durch das Gehäuse der Dose und Fig. ; eine Aufsteckplatte zuin Erleichtern des l'ilmscheibeneinlegens in das Haltemittel, und zw'a'r zeigt Fig. 7 a eine Ansicht und Fig. ; b eilten Schnitt (lurcli die Fig. 7a in Richtung E-F; Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das zweite Aus- führungsh(ispicl einer I?newicklungsdose.

In dem Boden i des Gehäuses 2 ist eine Gewinde bohrung vorgesehen, in die ein Schnell-schlussventil 3 cingesetzt wird. Ist das Gehäuse 2 mit einer Flüssig keit gefüllt, dann lässt sich durch eine Drehung des Venlils 3 in Richtung Öffnen das Ablassen erreichen. 1)1c Flüssigkeit verlässt dann das Gehäuse 2 durch (iic lWirungen 4 und 5 des Ventils 3. In das Ge häuse setzt man das aus dem Oberteil6 und dem t'titerteil ; bestehende Haltemittel ein. Zwischen ihnen lwfinden sich, wie auf der rechten Seite der 1# ig. i gezeigt, Filmscheiben 8, deren einwandfreie Halterung dadurch erzielt wird, dass das Oberteil 6 und (las Unterteil 7 durch zwei vorzugsweise als 13lattfe(lerli ausgebildete Spannglieder zusammen gehalten werden, von denen in der linken Hälfte der F i-. i eine solche Feder 9 gezeigt ist.

Das Haltemittel-unterteil 7 weist drei Nasen io auf, mit denen es auf dem Gehäuseboden i aufsitzt. \lit seinem ringförmigen Ansatz li fasst es ausser (lern iii den Gehäuseboden i ein. Das Haltemittel- oberteil oder das Haltemittelunterteil weisen Nuten 1 2 auf, in die Nasen<B>13</B> des als Dreh- und Einfüll- organ ausgebildeten oberen Deckelteiles 14 fassen. i)adtirch wird ein Drehen des Haltemittels von aul.4cn crmc'>glicht. Mit dem oberen Deckelteil 14 stellt (las untere Deckelteil i6 über die Mutter 1,5 Al X-erbindting. @Das Unterteil 16 wird mittels des Gewindes<B>17</B> nach crem Einbringen des Halte mittels Ei, 7 mit (lern Gehäuse 2 verschraubt. Das Geliätiscinnere ist dann einwandfrei gegen Licht eintritt gesichert, wenn die Deckelteile z. B. die in cler Fig. i gezeigte Form besitzen. Ausserdem ist eine gewisse Sicherheit gegen das Austreten von Flüssigkeit dadurch vorhanden, dass sich das Deckel teil i6 an der Stelle<B>18</B> dichtend an das Gehäuse 2 anlegt.

Durch (leii 1?,infiillstutzen i9 und die Mittel- 1)ohru,rig 20 gelangt die einzufüllende Flüssigkeit auf den lio(ien i des Gehäuses 2. Es steigt im Ge- li@iuse nach oben, umspült zuerst das Haltemittel untertcil 7. dann die Filmscheiben Kund das Halte- mitteloix rteil 6. Wird z. B. mit Wasser durchgespült, dann tritt dieses, nachdem es die Teile 6, 7 und 8 umspült hatte. dtircli den freien Querschnitt 21 über (las Deckelteil 16 und strömt ani Umfang desselben l)ei 22 zwischen den Deckelteilen 14 und 16 aus.

Ist der Film entwickelt, fixiert und genügend ge- spült worden, darin liebt man den Deckel nach dem Ablassen der Flüssigkeit durch Lösen der Ver- schraubung 17 vom Gehäuse ab, entfernt das Halte mittel 6, 7 und lässt es trocknen. Die E.ntw,icklungs- dose ist dann wieder zur Aufnahme neuer Film scheiben bereit.

Wie die Fig. 2 zeigt, besteht das Deckeloberteil 14, das als Dreh- und Einfüllorgan ausgebildet ist, aus einem Drehteil. Zur Erleichterung des An- fasseris beim Drehen besitzt es eine Rändelung 23 und zur Mitnahme des Haltemittels 6, 7 Nasen i:3. Die ringförmigen Ansätze 24 und 25 dienen als Lichtschutz. An der stelle 26 befindet sich ein Ge winde, auf das die nicht gesondert dargestellte Mutter 15 aufgeschraubt werden kann, die das Deckelteil 14 mit dem Deckelteil 1,6 so vereinigt, dass sich beide noch gegieneinander drehen lassen.

Das untere Deckelteil 16 besitzt eine Mittel- hohrrung 27, in die das Deckelteil 14 so hineinpasst, dass sich die Deckelteile gegeneinander verdrehen können. Mit Hilfe des Gewindes 17 kann es mit dem Gehäuse 2 verschraubt werden. Durch die Bohrungen 21 kann das beim Spülen benutzte Wasser hindurchtreten. Die ringförmigen Ansätze des Deckelteiles dienen auch hier als Lichtschutz. Am Umfang befindet sich eine Rändelung 28, die das Verschrauben des Teiles 16 erleichtezt.

Das Oberteil 6 des Haltemittels besteht im wesentlichen aus einer Platte, welche in der Mitte einen Ansatz 29 aufweist .und weitere, der Zahl der zu entwickelnden Filmscheiben entsprechende An sätze 3o besitzt, die die gleiche Teilung haben wie die Ansätze 3 i des unteren Teiles 7 des Halte mittels. Während dlie iDurchtrittsöffnungen 32 des Oberteiles 6 beispielsweise in der Nähe der Dreh achse liegen, sitzen die Durchtrittsöffnungen 33 des Unterteiles 7 -in .der Nähe des Unterfanges dieser Teile. In. dem Ausführungsbeispiel besitzt das Oberteil 6 in der Nähe der Drehachse Nuten 12, in welche die Nasen 13 des als Dreh- und Einfüll- organ dienenden, oberen Deckelteiles 14 einfassen, um die INlitnahme des Haltemittels zu ermöglichen.

Die Teile 6 und 7 sind am Umfang mit einander entsprechenden Einschnitten 34 und 35 versehen. Ausserdem sind am Oberteil 6 an den gleichen Stellen zur Drehachse hin versetzte Vertiefungen 36 angeordnet, in die die in der Fig. i gezeigte Blattfeder 9 od, dgl. einfassen kann, um das Ober teil 6 mit dem Unterteil 7 zu verbinden, wenn die Filmscheiben zwischen ihnen liegen. Die Befesti gung der Feder am Urntertei17 und, die Einrastung in das Oberteil 6 sind deutlich aus der Fig. i er sichtlich. Zur Erleichterung des Aufsetzens der Filmscheiben .sind die Ansätze 31 kond-sch ausge bildet. Diese konischen Ansätze 31 passen in die Bohrungen der Ansätze 3o des Oberteiles 6 hinein. Das Unterteil 7 ruht mit den drei Nasen io auf dem Boden i des Gehäuses 2, während die ringförmigen Ansätze i i in den Boden i eingreifen.

Das Gehäuse 2 trägt in der Mitte des Bodens i einen Ansatz 37, welcher innen ausser einem Schnell schlussventil 38' eine konische Bohrung<B>39</B> erhalten hat, um die in dem Gehäuse vorhandenen Flüssig keiten ablassen zu können. Der Führung des Halte mitteltinterteiies 7 dient die ringförmige Nut 40.
EMI0004.0001

-Als <SEP> Werkstoff <SEP> für <SEP> alle <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Ent@vi@cklungs close <SEP> kamt <SEP> man <SEP> all <SEP> die <SEP> Stoffe <SEP> verwenden, <SEP> die <SEP> dltrch
 <tb> die <SEP> L:ittwicklungsflüssi.gkeiten <SEP> nicht <SEP> angegriffen <SEP> wer den. <SEP> Man <SEP> wird <SEP> zweckmässigerweise <SEP> Bakelite <SEP> be nutzen.
 <tb> Uni <SEP> das <SEP> Einbringen <SEP> der <SEP> zu <SEP> entwickelnden <SEP> Film schriixn <SEP> in <SEP> das <SEP> Haltemittel <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> zu <SEP> vereinfachen,
 <tb> bedient <SEP> man <SEP> sich <SEP> zweckmässigenveise <SEP> einer <SEP> Aufsteck platte <SEP> 41, <SEP> welche <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> erläutert. <SEP> Diese <SEP> Platte <SEP> trägt
 <tb> Stifte <SEP> 42, <SEP> die <SEP> der <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> in <SEP> einem <SEP> Haltemittel <SEP> an z:ioi-cliieriden <SEP> Filmscheiben <SEP> entsprechen. <SEP> Sie <SEP> sind
 <tb> z. <SEP> <B>I').</B> <SEP> durch <SEP> die <SEP> Muttern <SEP> 43 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 41 <SEP> ver ::1 <SEP> auht. <SEP> Will <SEP> man <SEP> die <SEP> Filmscheiben <SEP> zwischen <SEP> die
 <tb> "!'eile <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> des <SEP> Haltemittels <SEP> einlegen, <SEP> so <SEP> setzt
 <tb> inan <SEP> das <SEP> Unterteil <SEP> 7 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Aufsteckplatte <SEP> 41 <SEP> der art <SEP> auf, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> 42 <SEP> in <SEP> die <SEP> Mittelbohrungen
 <tb> 44 <SEP> der <SEP> Ansätze <SEP> 31 <SEP> fassen. <SEP> Nunmehr <SEP> legt <SEP> man <SEP> die
 <tb> Filmscheiben. <SEP> 8 <SEP> auf <SEP> die <SEP> über <SEP> die <SEP> Ansätze <SEP> 31 <SEP> hinaus ragenden. <SEP> Stifte <SEP> 42 <SEP> und <SEP> drückt <SEP> -darüber <SEP> das <SEP> Ober@ teil <SEP> 6 <SEP> (fies <SEP> Haltemittels. <SEP> Durch <SEP> das <SEP> Aufdrücken <SEP> der
 <tb> Platte <SEP> 6 <SEP> werden <SEP> d'ie <SEP> Filmscheiben <SEP> @in <SEP> die <SEP> richtige
 <tb> Lage <SEP> gebracht. <SEP> Man <SEP> verbindet <SEP> dann <SEP> das <SEP> Oberteil <SEP> 6
 <tb> finit <SEP> dein <SEP> Unterteil <SEP> <B>7,</B> <SEP> indem <SEP> man <SEP> die <SEP> Enden <SEP> der
 <tb> Blattfedern <SEP> 9 <SEP> in <SEP> die <SEP> Vertiefungen <SEP> 36 <SEP> des <SEP> Oberteiles <SEP> 6
 <tb> einrasten <SEP> lässt. <SEP> Die <SEP> Filmscheiben <SEP> verbleiben <SEP> dann <SEP> in
 <tb> (lein <SEP> jetzt <SEP> eine <SEP> Einheit <SEP> bildenden <SEP> Haltemittel <SEP> 6, <SEP> 7,
 <tb> bis <SEP> sie <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Entwickeln <SEP> getrocknet <SEP> sind, <SEP> wer den <SEP> also <SEP> vor <SEP> Beschädigung <SEP> geschützt.
 <tb> Die <SEP> in <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 8 <SEP> gezeigte <SEP> Entwicklungsdose <SEP> be stellt <SEP> aus <SEP> zwei <SEP> Teilen, <SEP> dem <SEP> Gehäuse <SEP> 45 <SEP> und <SEP> dem
 <tb> Fuss <SEP> 46. <SEP> Durch <SEP> das <SEP> Gewinde <SEP> 47 <SEP> stehen <SEP> sie <SEP> mitein ander <SEP> in <SEP> Verbindung. <SEP> In <SEP> dem <SEP> Gehäuse <SEP> 45 <SEP> ist <SEP> ein
 <tb> Ventilkegel <SEP> 48 <SEP> angeordnet <SEP> und <SEP> gegen <SEP> Verdrehen <SEP> ge sichert,. <SEP> Verdreht <SEP> man <SEP> das <SEP> Gehäuse <SEP> 45 <SEP> gegenüber
 <tb> < lern <SEP> Fuss <SEP> 46, <SEP> so <SEP> hebt <SEP> sich <SEP> der <SEP> Ventilkegel <SEP> 48 <SEP> von
 <tb> s < iner <SEP> =Xtilagefläche <SEP> am <SEP> Fuss <SEP> 4#6 <SEP> ab <SEP> und <SEP> lässt <SEP> durch
 <tb> die <SEP> in <SEP> ihm <SEP> vorgesehenen <SEP> Bohrungen <SEP> 49 <SEP> und <SEP> 5o <SEP> die
 <tb> im <SEP> Geh;iuse <SEP> 45 <SEP> befindlichen <SEP> Flüssigkeiten <SEP> durch <SEP> die
 <tb> !3ohrung <SEP> 51 <SEP> des <SEP> Fusses <SEP> austreten. <SEP> Durch <SEP> ent sprechende <SEP> Wahl <SEP> der <SEP> Steigung <SEP> des <SEP> Gewindes <SEP> 47
 <tb> lal:)t <SEP> sich <SEP> auch <SEP> hier <SEP> ein <SEP> schnelles <SEP> Abfliessen <SEP> der
 <tb> Flüssigkeiten <SEP> schon <SEP> bei <SEP> leichter <SEP> Verdrehung <SEP> der
 <tb> beiden <SEP> Teile <SEP> gegeneinander <SEP> erzielen.
 <tb> In <SEP> eine <SEP> Ausdrehung <SEP> des <SEP> Bodens <SEP> des <SEP> Gehäuses <SEP> 45
 <tb> fasst <SEP> eine <SEP> Führungsmutter <SEP> 52 <SEP> ein, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Film haltetni'ttel <SEP> 53, <SEP> nachstehend <SEP> als <SEP> Hohlachse <SEP> bezeich net. <SEP> an <SEP> der <SEP> Stelle <SEP> 54 <SEP> verschraubt <SEP> ist. <SEP> Durch <SEP> Lösen
 <tb> dieser <SEP> Verbindung <SEP> ist <SEP> es <SEP> möglich, <SEP> Filmscheiben <SEP> 55
 <tb> und <SEP> I;eilansclieihen <SEP> 56 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Hohlachse <SEP> 53 <SEP> auf zusetzen <SEP> und <SEP> diese <SEP> auf <SEP> der <SEP> Hohlachse <SEP> durch <SEP> Ver t#inignng <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Teile <SEP> zu <SEP> sichern. <SEP> Das <SEP> mit <SEP> einer
 <tb> Lichtschutzsicherung <SEP> 57 <SEP> versehene <SEP> Teil <SEP> 58 <SEP> kann
 <tb> dabei <SEP> ständig <SEP> auf <SEP> der <SEP> Hohlachse <SEP> sitzenbleiben. <SEP> Es
 <tb> dient <SEP> gleichzeitig <SEP> als <SEP> Anschlag <SEP> der <SEP> Hohlachse <SEP> gegen
 <tb> den <SEP> Deckel <SEP> 59, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> die <SEP> Hohlachse <SEP> mit <SEP> den
 <tb> atif <SEP> ihr <SEP> sitzenden <SEP> Teilen <SEP> während <SEP> der <SEP> Entivicklungs #-t -gän##e <SEP> nach <SEP> oben <SEP> und <SEP> unten <SEP> bewegt.
 <tb> 1)ie <SEP> #Ilol.lacl"e <SEP> 53 <SEP> ist <SEP> in <SEP> dem <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung
 <tb> dargestellten <SEP> Schnitt <SEP> in <SEP> Ansicht <SEP> gezeichnet. <SEP> Über
 <tb> sie <SEP> wird <SEP> der <SEP> Deckel <SEP> 59 <SEP> gesetzt <SEP> und <SEP> darauf <SEP> ein <SEP> Ein fiillstutzen <SEP> 6o <SEP> mit <SEP> der <SEP> Hohlachse <SEP> 53 <SEP> durch <SEP> Um l,iir.cIeiting <SEP> an <SEP> der <SEP> Stelle <SEP> fit <SEP> so <SEP> verbunden, <SEP> dass <SEP> man
 <tb> (Jie <SEP> Hohlachse <SEP> in <SEP> (lern <SEP> Deckel <SEP> noch <SEP> drehen <SEP> und <SEP> auf un?d ab bewegen kann. In der Nähe der Achse des Deckels 59 befinden sich liohritnge t. 62, durch welche die Luft aus dein Gehäuse entweichen kann. Deckel und Gehäuse werden hier beispielsweise durch eine Bajoriettsicherung zusammengehalten. So legt sich z. B. ein Stift 63 gegen eine Kante des Gehäuses in der Haltestellung an.

In der Dunkelkammer werden die Filmscheiben 55 mit den Beilagsc'heiben 56 auf die Kohlachse 53 aufgeschoben, die Fiihrungsinutter 52 angeschraubt und darauf das Ganze (Hohlachse mit den Teilen 55# 56, 57, 58 sowie dem Deckel: 59 mit dem Ein füllstutzen 6o) in das Gehäuse 45 gesetzt, so dass die Hohlachse 53 in dieses hineinragt und mittels der Führungsmutter 52 gegen seitliche Bewegung gesichert ist. Nun dreht man den Deckel bis zum Anschlag. Dann kann man die w-ässrige Alkohol lösung eingiessen, sie einige Augenblicke unter Drehen der Hohlachse einwirken lassen, verdreht dann das Gehäuse 45 gegenüber dem Fuss 46, öffnet dadurch die Öffnungen am Boden, worauf die Lösung abfliesst. Nachdem Schliessen wird die Ent- w-icklerflüssigkeit eingefüllt, und nun folgt das wei tere Entwickeln in der gleichen Reihenfolge wie bereits oben beschrieben. Nach dem Spülen mit Wasser öffnet man den Bajonettverschluss, nimmt die Hohllachse mit den Filmen usw. heraus und legt diese genau so, wie sie aus dem Gehäuse entnommen wurde, auf ein Gestell zum Trocknet..

Man beachte, dass der Ventilkegel nach dem Ab lassen der Fixierflüssigkeit wieder geschlossen wird, damit das zum Spület. dienende Wasser die Dose vor. unten nach oben durchströmen kann. Es fliesst dann nicht aus der Bohrung 49, sondern aus den Bohrungen 62 aus.

Zur Überwachung der Temperatur der einzelnen Bilder kann man ein Tliermonieter 64 sowohl in die Hohlachse 53 als auch in die Bohrung 2o des in der Fig. 1 gezeigten Deckelteiles 14 einführen. Es wird zweckmässig erweise so geeicht, dass die Normal- temperattlr von 18 C auf jeden Fall noch abgelesen wei=den kann, ohne d@ass es notwendig wird, das Thermometer herauszuziehen.

Ohw-oh,l es sich beim Vergleichen der beiden Aus- führungsbeispiele ergibt, class man meist die erst beschriebene Dose vorziehen ,N-ir,d, weil sie in der gleichen Zeit wesentlich mehr Filmscheiben zu ent wickeln gestattet, so wird doch der 2 < \mateur mit der lIochformat aufweisenden Entwicklungsdose zufrieden sein können, da inan auch hier z. B. durch Verwendung eines Metallfusses, beispielsweise aus Messing, dadurch eine gr < issere Standsicherheit er zielen kann, dass man die anderen Dosenteile aus llakelite herstellt, wodurch dann der Schwerpunkt der Dose mehr nach unten verlegt wird, als wenn alle Teile aus dem gleichen Werkstoff bestlinden.

\lan ist natürlich nicht an die in den Beispielen angegebenen Formen gebunden. So kann man auch bei einer Dose der zweiten :@usfiihrtingsart mehrere Hohlachsen nebeneinander anordnen und sie trotz dem durch eine Handlialx# \-on aussen gemeinsam drehen, lieben und senken. wenn man die Lager stellen in Gier Nähe des Deckels nach Art einer
EMI0005.0001

hutschhul>1>lun;; <SEP> ausbildet. <SEP> Die <SEP> untere <SEP> Lagerstelle
<tb> dc-r <SEP> Hohlachsen <SEP> müsste <SEP> dann <SEP> nur <SEP> so <SEP> beschaffen <SEP> sein,
<tb> (ass <SEP> die <SEP> Hohlachsen <SEP> leicht <SEP> in <SEP> die <SEP> Rutschkupplung
<tb> atn <SEP> Deckel <SEP> eingreifen <SEP> können.


Claims of DE835992


PATENTANSPRÜCHE:</B> i. Ltitw.icklungsdose für Kleinstbildfilm- negative unter Verwendung eines abdeckbaren Gehäuses, in dein ein die zu entwickelnden Film- sclieilicu tragendes drehbares Haltemittel sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass dass oder die in deni Gehäuse angeordneten Haltemittel (6, 7 bzw. 53, 56) aus mindestens zwei sich gegen- einander legenden, während des Enbwicklungs- vorganges nicht trennbaren, zwischen sich die zu entwickelnden Filmscheiben haltenden Tei len (6 und ; bzw. 53 und 56) bestehen. 2. Entwicklwigsdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2 bzw. 45) ein LOdeiisclinellsclilussvelltil (3 bzw. 46, 48) besitzt. 3. I,.iit\\ iclcluligädose nach den Ansprüchen i und 2. dadurch gekentizeicluiet, dass das Gehäuse (45) aus zwei Tiber ein Gewinde (47) od. dgl. in \'rrbindung stehenden Teilen (45, 46) besteht, z,visclicn denen ein niit dem Gehäuse (45) ver- litindelier Ventilkegel (48) vorgesehen ist, der l>ei l>reliung der beiden Teile (45, 46) gegenein- aiider eine Bohrung freilegt. l;ut@vicklungsidose nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das Ge- liätise (2 bzw. 45) schliessende Deckel aus zwei gegeneinail.der vierdrehbaren Teilen (14 und 16 bzw. 59 und 6o) besteht. 5. l;utwicklungsdose nach59,</B> 6o) so geformt sind, Uss ei<B>t></B> sie zwar einen Lichteinfall in das Gehäuse (2 bz\-. 45) verliinclern, aber Flüssigkeiten zwi- schen sich hindurchlassen. . l#'utwicklungsdose nach den Ansprüchen i Iris (@, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Deckrlteil (14 bzw. 6o) so ausgebildet ist, dass es als Dreh- und Einfüllorgan dient und so ge lagert ist, dass es auch gehoben und gesenkt werden kann. B. Entwicklungsdose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (14) derart ausgebildet ist, dass die einzufüllenden Flüssig keiten nach dem Verlassen des Deckelteiles (14) zuerst auf den Boden (i) des Gehäuses (2) ge langen. 9. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Teile (6, 7) des Haltemittels mehrere derart ge formte Erhebungen (30, 31) besitzt, dass zwi schen je einer entsprechenden Erhebung der Neiden Teile (6, 7) eine vorzugsweise kreisring förmige Filmscheibe (8) gefasst und gesichert wird. 1o. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (6, 7) des Haltemittels gegeneinander ver setzte, siebartige Öffnungen (32, 33) aufweisen. t i. Elitwicklungsdose nach den Ansprüchen i liis 7, dadurch gekennzeichnet, .dass das Halte mittelteil (56) siebartige Öffnungen besitzt. 12. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen. i bis io, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (6, 7) des Haltemittels durch zwei vor zugsweise aus Neusilber bestehende Blattfedern (9) od. dgl. gegeneinander spannbar sind. 13. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis io und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einbringen der Filmscheiben in das Haltemittel (6, 7) eine mit mehreren, verschiedene Länge besitzenden, in entsprechende Bohrungen (44) der Haltemittelteile (6, 7) passenden Stifte (42) versehene Aufsteckplatte (4 i) dient. 14. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen, i bis 7 und i i, dadurch gekennzeichnet, dass das als Hohlachse ausgebildete Haltemittel (53) einen über den Filmscheiben (55) angeordneten Lichtschutz (57) besitzt. 15. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 7, 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil (59) des Gehäuses (45) durch den zweiten Deckelteil (6o) abgedeckte Bohrungen (62) aufweist, die das Innere des Gehäuses (45) mit der Aussenluft in Verbindung bringen. 16. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ge häuse (2 bzw. 45) ein Thermometer (64) ein setzbar angeordnet ist.